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Monday, September 6
 

1:00pm

"Du bist (k)einer von 6 Mio, die den Song gekauft haben" - Normativer Vergleich und Musikkonsum - Ein Denkanstoß.

Neue Vertriebsmodelle, Urheberrechtsnovellierungen und neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit sind substanziell für die Zukunft der Musikbranche und für den Kampf gegen Musikpiraterie. Menschliches Verhalten kann man aber auch anders lenken – ohne dass sich der Konsument fragen muss: „Ist das legal oder moralisch verwerflich?“

Ein Praxisbeispiel aus einer ganzen anderen Branche – der Energiebranche – zeigt, wie das funktioniert. Das Ziel lautet hier: Wie bringt man Menschen dazu, freiwillig ihren Stromverbrauch zu reduzieren? US-Psychologen haben eine effiziente und kostengünstige Antwort parat; jenseits von Waschmaschinen der Energieeffizienzklasse A+++: Ein einfacher Hinweis über den Durchschnittsverbrauch der Nachbarn und ein Smiley auf der Stromrechnung genügen. Der Smiley freut sich und zeigt so an, wenn der eigene Verbrauch unter dem Durchschnitt der Masse liegt. 33 Stromanbieter setzen die Strategie momentan um. Über eine Million Haushalte machen mit – höchst engagiert. Ganze 2,5 Prozent weniger Strom verbrauchen die Haushalte im Schnitt seit Einführung in 2008; das sind 127.000.000 Kilowattstunden oder – in Geld ausgedrückt – 15.100.000 US-Dollar. Und Umweltaktivisten freuen sich über rund 87.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen.

Ein anderes Beispiel: Jeder kennt die Hinweisschilder in Badezimmern wie "Helfen Sie, die Umwelt zu schützen. Handtücher auf dem Boden oder im Korb bedeuten: Bitte austauschen. Handtücher auf dem Halter bedeuten: Ich benutze sie weiter." Hier genügt es, den Text zu ändern in: „Machen Sie es wie die Mehrheit der anderen Gäste – schützen Sie die Umwelt“. In einer Studie stieg die Wiederverwendungsrate von Handtüchern mit der zusätzlichen Information  über das Verhalten anderer Gäste um 34 Prozent.

Ob der  so genannte normative Vergleich mit anderen (zum Beispiel mit der Mehrheit der Menschen, die bereit sind, für Musik zu bezahlen) auch zum Kauf von Musik animieren kann, ist bislang noch nicht untersucht worden.

Dennoch: Ein psychologischer Blick auf soziale Normen schadet in diesem Kontext nicht; selbst wenn er nur einlädt, das Problem einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.


Theme track POLITICS & CULTURE is presented by ZEIT ONLINE.



Monday September 6, 2010 1:00pm - 2:30pm
Kulturbrauerei - SODA SALON Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Germany

3:30pm

#a2n_werkstatt // Elektro


Mehr Informationen zu unserem Wettbewerb für Bands & Solo Artists erfahrt Ihr hier: #a2n_werkstatt.

More details on our contest you will find here: #a2n_werkstatt.

This Contest is supported by FRITZ RADIO, TRACKS & FIELDS, and AUDIOMAGNET.COM.


Monday September 6, 2010 3:30pm - 5:30pm
Kulturbrauerei - KESSELHAUS Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Germany

6:00pm

Symbols In Pop Music // Symbole in der Popmusik

Der Vortrag „Symbole der Pop-Musik“ setzt sich mit dem Erscheinen und den Nutzungsweisen von Symbolen und Icons in Popmusik und Popkultur auseinander. An berühmten Beispielen, wie der Stones-Zunge, dem Prince‘schen LoveSymbol, dem „Heartagram“ von H.I.M., und vielen, vielen weiteren, nähert er sich der Bedeutung von Symbolen für die Identitässtiftung und die Vermarktung von Popmusik. Ausgehend von zahlreichen „Präzedenz“-Fällen quer durch alle musikalischen Genres und grafischen Stile, zeigt der multimediale Vortrag Vorkommen und Zusammenhänge auf, liefert Erkenntnisse für Musiker und Musik-Branche und findet eine unterhaltsame Quintessenz.


Monday September 6, 2010 6:00pm - 6:45pm
Kulturbrauerei - NBI Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Germany

8:15pm

Geschlechterrollen im Pop in Zeiten von Backslash und Krise der Musikindustrie

In den letzten Monaten gab es vom diverse Zeitungsberichte von taz bis Guardian, die sich mit der Rolle und dem Image von Musikerinnen beschäftigten, beim US-amerikanischen NPR lauft derzeit eine ganze Reihe zu dem Thema. „Where have all the angry women gone?“ hieß bezeichnend der Guardian-Artikel. Hatten wir das Thema nicht schon einmal abgehakt? War nicht mit Punk oder kurz danach schon alles ok? Offenbar gibt es wieder Klärungsbedarf – und neue, alte Probleme. 
In diesem Vortrag und der anschließenden Diskussion soll es einerseits um die Rolle von Frauen auf der Bühne, aber auch an anderen Stellen der Musikindustrie wie dem Musikjournalismus gehen. Unter soziologischem Blick sollen die Mechanismen betrachtet werden, die zu bestimmten Rollen und Bewertungen führen. Dabei geht es auch um männliche Rollenbilder als Pendant und eingeschränkte Freiheiten, aber auch neue Chancen in der Krisenzeit.



Monday September 6, 2010 8:15pm - 9:00pm
Kulturbrauerei - SODA 2 Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Germany
 
Tuesday, September 7
 

10:00am

The Relevance Of Collaborative Networks

 

Nowadays, hubs and collaborative networks are the basis of a vast number of projects. Sometimes, one might get the impression that hubs are redefining the definition of being a band - or has been like that ever since and we just weren't aware of it?

Is there any difference between networks and "hubs"? What's the use of hubs anyway? Does creativity benefit from participating in a hub?

The structure of networks and hubs - how does it look like and can it be build and risen intentionally?

Finally, what's so important in hubs? Do fan/artist networks foster relationships?

 

Theme track ROLES & IDENTITIES presented by "MUSIKMARKT".



Tuesday September 7, 2010 10:00am - 11:30am
Kulturbrauerei - NBI Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Germany

3:00pm

Jazzplayseurope (Ruhr.2010) meets Dutch Caravan Hitchhiking Project

 

Das dicht besiedelte Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen hat sich unter dem gemeinsamen Nenner RUHR.2010 zur Europäischen Kulturhaupstadtregion zusammengeschlossen.
Drei besondere musikalische Projekte sind dabei zu Highlights geworden, die RUHR.2010 auf eine kreative Art und Weise mit anderen Ländern und Städten verbinden. Jazzwerkruhr als Oberbegriff vereint Jazzmusiker aus mehreren Europäischen Ländern und hat unter dem Label "Jazzplayseurope" Konzerte in 6 Ländern organisiert.
 
Ein neuartiges Projekt beginnt mit der Bundeswerkstatt Jazz im Rahmen der Berlin Music Week am 12. September. Hier treffen erstmalig 6 hochrangige Vertreter der deutschen Jazzmetropolen Berlin, Köln, München, Hamburg, Mannheim und dem Ruhrgebiet aufeinander. Auf das Resultat ihrer mehrtägigen Probephase darf man gespannt sein. Besonders erfreulich ist, dass sie danach die großen Festivals ihrer Städte  – das Enjoy Jazz Festival, die Internationalen Jazztage Dortmund, die Hamburger Jazztage oder das Münchener Jazzfest – bespielen und uns aus einer einfachen Idee vermutlich Großes berichten.

Das in Holland entstandene 'Caravan Hitchhiking Project' verbindet RUHR.2010 mit den anderen Kulturhauptstädten 2010 (Pécs/ Ungarn, und Istanbul) auf eine ungewöhnliche Art und Weise: Singer/Songwriter Tjerk Ridder machte eine symbolische Reise, um zu zeigen 'You need others to keep you going'. Er fuhr über 3000 Kilometer quer durch Europa, mit Gitarre, Hund... und Wohnwagen, aber ohne Auto!

 

Das 'Caravan Hitchhiking Project' wurde ein Europäischer Medienhit, der Fernsehberichte in 8 Ländern nach sich zog und viele Menschen auf der Reiseroute inspirierte. Immer in Abhängigkeit von Helfern nutzte Tjerk seine Treffen und Erfahrungen als Anreiz für neue Songs. Nach der erstmaligen Projektvorstellung auf der World Expo in Shanghai  wird sein Musiktheaterstück nun in Deutschland und Holland aufgeführt. Auch hier geht es um unkonventionelle Wege der Vermarktung und Zusammenarbeit auf gesamteuropäischer Ebene.

Nadin Deventer (Jazzwerk Ruhr) und Peter Bijl (The Caravan Hitchhiking Project) vergleichen ihre Europäisch geprägten Projekte, die Jazz- und Popkultur auf eine kreative und persönliche Art darstellen.


Theme track POLITICS & CULTURE is hosted by ZEIT ONLINE.

 


Tuesday September 7, 2010 3:00pm - 4:30pm
Kulturbrauerei - KESSELHAUS Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Germany
 
Wednesday, September 8
 

10:15am

Jazz und Pop

 

„Zuviel Rummel setzt ein falsches Signal. Jazz hat damit nichts zu tun, er ist etwas Beständiges und eben gerade keine Popmusik. Also hat er auch keine Künstler nötig, die jede Woche neue Hits produzieren und in den Top Ten vertreten sind. Jazz sollte gleichbleibenden Wert besitzen. Deshalb ist es auch nicht wichtig, einen Vertrag mit einer dieser großen Plattenfirmen zu haben, die von einem vor allem erwarten, dass man sich für sie verbiegt.“ (Christian Broecking: Sonny Rollins – Improvisation und Protest). „Ich habe mir alles, was mit Musik zu tun hat, selbst beigebracht. Und ich habe im Laufe meines Lebens die unterschiedlichsten Kompositionen geschrieben. Wollen Sie wissen wie mir das gelang? Durch Tränen, Traurigkeit und Einsamkeit.“ (Christian Broecking: Ornette Coleman - Klang der Freiheit)


Wednesday September 8, 2010 10:15am - 11:00am
Flughafen Tempelhof - FRISEUR Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany

11:15am

Jazz und Kunst

 

Gespräch mit Elke Buhr (stellv. Chefredakteurin der Kunstzeitschrift Monopol) über Charlie Parker und Informel, Jackson Pollock und Ornette Coleman, Basquiat und Discography-Paintings.


Wednesday September 8, 2010 11:15am - 12:00pm
Flughafen Tempelhof - FRISEUR Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany

3:15pm

GEMA on Test. // Die GEMA auf dem Prüfstand.

 

Die GEMA präsentiert sich als moderne, transparente, für das digitale Zeitalter gerüstete Solidargemeinschaft der Musikschaffenden. Doch vermehrt wird die Kritik laut, sie habe sich zu einer untransparenten, undemokratischen, uneffizienten Zweiklassengesellschaft entwickelt. Genau das wird ihr in drei Petitionen vorgeworfen, über die mittlerweile der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages berät. Die Petenten Monika Bestle (Sonthofer Kulturwerkstatt), Wieland Harms (Komponist, Gitarrist) und Ole Seelenmeyer (DRMV) diskutieren mit GEMA-Repräsentanten über ihre Petitionen. 

Session and theme track hosted by "MUSIKMARKT".



Wednesday September 8, 2010 3:15pm - 4:45pm
Flughafen Tempelhof - AIRBASE Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany

5:00pm

Lost in Music - Today's Generation of Musicians in Fear of Freedom

 

 

Rupert’s career spans more than 30 years and 120 albums, including 11 of his own as both writer and singer, and was asked to write the Foreword for Billboard’s 'The Encyclopedia Of Record Producers'. 

His own entry states: "Few producers have worked with as wide a stylistic range of platinum-selling artists as Hine including Tina Turner, The Fixx, Howard Jones, Chris de Burgh, Rush, Bob Geldof, Stevie Nicks, Thomson Twins, The Waterboys, Kate Bush, Suzanne Vega, Teitur and Duncan Sheik.”

Rupert’s unique musical and artistic diversity has made him an authority on musical creativity and his forthcoming symposiums and workshops examine the totality of communication through song.

 

 

At all2gethernow, he speaks about his upcoming book dealing with the art of songwriting. The ability of being a songwriter and shaping an overwhelming and brilliant song from a good one - this ability might help a songwriter to become an excelllent producer.

And it's even more than that. Being a great songwriter is about what you tell and how you do it. It's about authenticity.

But, in 2010 - is there room for a perfect song? For the perfect song? What is music's value in 2010 anyway?


Wednesday September 8, 2010 5:00pm - 6:30pm
Flughafen Tempelhof - BFG KANTINE Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany
 
Thursday, September 9
 

10:15am

Berlin - die neue Jazzmetropole

 

Theme track POLITICS & CULTURE is presented by ZEIT ONLINE.



Thursday September 9, 2010 10:15am - 11:00am
Flughafen Tempelhof - FRISEUR Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany

11:15am

Gespräch mit Klarinettist Rolf Kühn


... über ein Leben mit dem Jazz. - Anschließend: Kurzkonzert.

„Es ist vielleicht das spannendste deutsche Jazzbuch des Jahres 2009, und man wundert sich, warum niemand früher auf die Idee gekommen ist, die Geschichte des Klarinettisten Rolf Kühn festzuhalten, der in den späten 1940er und den 1950er Jahren als junger Star des deutschen Jazz gefeiert wurde, den es dann nach New York verschlug, wo er mit Benny Goodman und Billie Holiday spielte, bevor er in den 1960er Jahren wieder zurück nach Deutschland kam, sich avancierteren Stilrichtungen zuwandte, bevor er in den 1980er Jahren vor allem als Dirigent und Filmkomponist in Erscheinung trat. Es ist ein Musterbeispiel einer von der Herausgeberin mit sicherer Hand geführten Autobiographie, die am Schluss neugierig macht auf den Klang des Protagonisten.“ (Wolfram Knauer über Maxi Sickerts Buch Clarinet Bird)


Thursday September 9, 2010 11:15am - 12:00pm
Flughafen Tempelhof - FRISEUR Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany

3:15pm

How to Enter America


The US remains biggest entertainment market in the world - yet, that's not reflected by presence of EU labels. But what is required to be successful for European rights holders? How to enter by physical & digital distribution? Most of all - how do I make it to the live market, let alone manage to reign?

This session is hosted by !K7 RECORDS.



Thursday September 9, 2010 3:15pm - 4:45pm
Flughafen Tempelhof - DEUTSCHE KANTINE Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany
 
Friday, September 10
 

11:15am

Jazz und die Echtzeitszene

Gespräch mit Musiker und Klangkünstler Ignaz Schick über experimentelle reduzierte Klänge und Improvisation als Lebenshaltung.


Friday September 10, 2010 11:15am - 12:00pm
Flughafen Tempelhof - FRISEUR Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany

12:00pm

Jazz und Politik

O-Ton-Lecture und anschließend Panel u.a. mit Martin Laurentius (Jazzthing), Siegmund Ehrmann (MdB), Felix F. Falk (hat als Büroleiter im Bundestag Jazz zum bundespol. Thema gemacht), Christian Lillinger (Hyperactive Kid), Ulf Drechsel (RBB) und anschließend Empfang mit Politikern und Verbänden

„Mein Leben hat damit zu tun, dass ich einer Minderheit angehöre und dass wir arm waren. Ich frage mich, wie man totale Gleichheit unter den Menschen erreichen kann ohne gegenseitige Unterdrückung und Verletzung. Und die für mich beste Antwort darauf habe ich in der Kunst gefunden.“ (Christian Broecking: Ornette Coleman - Klang der Freiheit). „Sie meinen Rassismus? Rassismus ist ein Problem gesellschaftlicher Natur. Im Musikbusiness wird lediglich die Gesellschaft reflektiert. Benny Goodman war der King of Swing und er war weiß. Genau das ist es. Musikbusiness und Sozialpolitik, diese Kombination. Ihr Schwarzen seid Untertan.“(Christian Broecking: Sonny Rollins – Improvisation und Protest)


Theme track POLITICS & CULTURE is presented by ZEIT ONLINE.



Friday September 10, 2010 12:00pm - 1:30pm
Flughafen Tempelhof - FRISEUR Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin, Germany